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Werkstoffliches Recycling von Kunststoffen
     
 

Der Grundstoff zur Herstellung von Kunststoff ist Erdöl. Die Ölknappheit und der stetig wachsende, weltweite Bedarf an Produkten auf Mineralölbasis verdeutlichen die Dringlichkeit der Rückgewinnung von Rohstoffen aus Kunststoffabfällen und Altkunststoffen. Diese recycelten Materialien können dann in der Produktion neue originäre Rohstoffe ersetzen, so dass wertvolles Erdöl in geringerem Maße benötigt wird. Unser Ziel ist, Kunststoff im Wertstoffkreislauf zu belassen, so dass die Ressourcen geschont werden und ein Beitrag zur Reduktion der CO2-Emission geleistet wird.

Beim werkstofflichen Kunststoff-Recycling aus den Bereichen Elektro- und Elektronikschrott sowie der Altautoverwertung spielt die Sortenreinheit der erzeugten Sekundärrohstoffe eine zentrale Rolle.

In der modernen Anlage von ZME werden verschiedene Kunststoffe und Metall-Kunststoff-Verbunde zuverlässig voneinander getrennt. Durch kalten Aufschluss ist die schonende Zerkleinerung des Kunststoffes in der Mühle gewährleistet. Die Trennung der Kunststoffe erfolgt nach spezifischem Gewicht in einer Schwimm-Sink-Anlage, so dass ein nahezu sortenreines Mahlgut gewonnen wird, das als Sekundärrohstoff gefragt ist. ZME verwertet Kunststoffanteile aus Haushaltskleingeräten sowie Ausschuss aus der Produktion.

 
   
Darüber hinaus ist ZME einer der größten Entsorger und Aufbereiter für Stoßfängermaterial in Deutschland. Jährlich werden mehr als 1.500 t Stoßfängermaterial bei uns verarbeitet. Das bei diesem werkstofflichen Recycling gewonnene sortenreine Mahlgut kann direkt wieder in der Produktion neuer Automobilteile eingesetzt werden. Unseren Entsorgungsservice für Altstoßfänger bieten wir an für Werkstätten (Werkstattentsorgung), aber auch für Recyclingunternehmen, die das Material nicht selbst aufbereiten können.